Der Anfängerkurs richtet sich an Kinder zwischen 6 und 13 Jahren und startet jährlich im September. Für Jugendliche ab 14 Jahren und für Erwachsene werden keine separaten Anfängerkurse durchgeführt, ein Einstieg ist jedoch jederzeit nach Rücksprache mit dem Sportlichen Leiter bzw. dem Trainer der Erwachsenengruppe möglich.

Das Training findet einmal wöchentlich, am Mittwoch von 17:30 - 19:00 Uhr statt.

Die ersten 3 Trainings sind als Schnuppereinheiten ausgelegt, d.h. die Kinder können sich in Ruhe ein Bild von unserem tollen Sport machen, ohne dass für die Eltern Kosten entstehen. Die Kursgebühren sind erst nach diesen Schnuppertrainings fällig und werden im Jänner in Rechnung gestellt. Wenn sich jemand im Zeitraum Oktober bis Dezember entschliessen sollte, doch nicht weitermachen zu wollen, wird lediglich ein Unkostenbeitrag von 50,- Euro verrechnet. 

 

Kleidung

Für die ersten Wochen wird noch nicht im Judogi (Judoanzug) trainiert. Mitzubringen sind nur eine lange Sporthose und ein T-Shirt. Ab ca. Mitte Oktober können die Judogis über den Verein bestellt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 25 - 35,- Euro (abhängig von der Größe).

 

Trainingsablauf

Nach der traditionellen Begrüßung (Verbeugung) beginnt das Aufwärmtraining, welches ca. 15-20 min dauert. Anschließend steht  zu Beginn des Anfängerkurses die sogenannte Fallschule (Ukemi-Waza) im Mittelpunkt. Hier lernen die Kinder, wie man richtig fällt und das in alle Richtungen (vorwärts, seitwärts & rückwärts). Die Fallschule ist elementar für das weitere Erlernen der verschiedenen Wurftechniken und wird ein ganzes Judo-Leben lang geübt! Danach werden die für die erste Kyū-Prüfung notwendigen Techniken gelehrt. Dazu gehören verschiedene Festhaltetechniken am Boden sowie entsprechende Befreiungstechniken. Selbstverständlich werden auch erste Wurftechniken (Uke-Goshi und O-Goshi) vermittelt. Jedes Training endet mit einem Spiel, bei dem sich alle nochmals richtig austoben können.

 

Kyū-Prüfung 

Mit der sogenannten Kyū-Prüfung endet der Anfängerkurs. Kyū bezeichnet bei japanischen Kampfsportarten den Fortschrittsgrad der Schüler.  Anfänger beginnen mit dem 10. Kyū (weißer Gürtel) und erhalten nach der erfolgreich bestandenen Prüfung den nächsthöheren Grad. Der höchstmögliche Schülergrad ist der 1. Kyū (brauner Gürtel), für den aber etwas Ausdauer gefragt ist, denn um diesen zu erreichen, sind mehrere Jahre Training notwendig. Dieser Grad ist der letzte vor dem 1. Dan (Meistergrad, schwarzer Gürtel). Je dunkler der Obi (Gürtel), desto höher die Graduierung (von weiß bis schwarz). Bis Schulende bleiben die Judokas aus dem Anfängerkurs noch unter sich und wechseln mit Beginn des neuen Schuljahres in die Fortgeschrittenen- oder Wettkampfgruppe.